Kirchzarten Klimaneutral 2035

BreitschwerdKlimaschutz

Das Ziel, kli­ma­neu­trale Kom­mune zu wer­den, sahen 38% der Teil­nehmenden der Umfrage unter den wichtig­sten vier Zie­len. Aber was kann getan wer­den, um dieses Ziel zu erre­ichen? Hier 3 erste Vorschläge dazu:
— radikaler Stopp weit­er­er Flächen­ver­siegelun­gen durch neue Gewer­be­baut­en (und der damit ein­herge­hen­den Flächen­ver­siegelun­gen, auch durch die exces­sive Park­flächen). Das Schie­len auf möglicher­weise höhere Gewerbesteuer-Ein­nah­men blendet das Schaf­fen neuer Verkehrsströme für Mitar­bei­t­ende und Kun­den, sowie die Notwendigkeit des Schaf­fens weit­eren bezahlbaren Wohn­raums, Kinder­garten­plätzen etc. aus.
— kon­se­quentes Zurück­drän­gen des innerörtlichen Auto-Verkehrs durch Rück­bau und Bepreisen der Park­plätze bei gle­ichzeit­igem Ange­bots-Aus­bau des Fahrrad- und Las­ten­fahrrad-Verkehrs sowie des öffentlichem Ortsverkehrs wie z.B. durch Dreisam­Stromer, Mit­fahrbän­kle etc. . So auch Anbi­eten und Entwick­eln eines neuen Gemein­schaft­shan­delns in der Gemeinde.
— Öffentlich­es Darstellen von beispiel­haften Energies­par- und Solaren­ergien­utzungs-Aktiv­itäten im Wohn(Bestands-)Bau als Anreiz und Anleitung zu weit­eren Aktiv­itäten für Immobilienbesitzer.

  1. Zur Erre­ichung der Kli­ma­neu­tral­ität sind Infra­struk­tur­de­fizite zu beseit­i­gen. In Burg — Höfen fehlt eine Leitung für die Gasver­sorgung, die als Über­gangslö­sung für eine spätere Wasser­stof­fver­sorgung zum Ersatz der dort vielfach betriebe­nen Ölheizun­gen von der EWK zwar bewor­ben, aber nicht gebaut wird. Gas ist sauber­er als Öl. Alter­na­tiv ist ein zen­trales Heizkraftwerk denkbar.

  2. Die mod­erne und zukun­ftssichere Alter­na­tive wäre die Ausstat­tung aller Gebäude mit PV-Mod­ulen und Strom­spe­ich­ern und die Gebäude­heizung mit Infrarotheizun­gen (strom­be­trieben). Strom­spe­icherung mit Bat­te­rien (ist etwa 5‑mal energieef­fizien­ter als die Erzeu­gung von Wasser­stoff). Es macht keinen Sinn, jet­zt noch Geld in Über­gang­stech­nolo­gien zu investieren. Infrarotheizun­gen sind ein­fach und kostengün­stig zu instal­lieren und sor­gen für ein gutes Raumk­li­ma. (https://www.cleanthinking.de/infrarotheizung-vorteile-nachteile-preise/)
    Ein weit­er­er Vorteil: es müssen nicht alle Gebäude gle­ichzeit­ig umgerüstet wer­den, jedes Gebäude, jede Woh­nung kann den Zeit­punkt selb­st bestimmen.
    Die Dachflächen in dem Gebi­et sind groß genug, um eine voll­ständi­ge Stromver­sorgung der Infrarotheizun­gen sich­er zu stellen. Ergänzend kön­nte die Hein­rich-Bren­zinger-Straße von der EWK mit PV-Mod­ulen über­baut werden.

    Wer nicht auf Infrarotheizun­gen umstellen will, der kann eine strom­be­triebene Wärmepumpe nutzen.

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